10 Tipps
Tipp 1
Scheue dich nicht, andere um Mitarbeit zu bitten! Selten wird dies jemand übel nehmen. Im Gegenteil: Das Selbstvertrauen wird gestärkt, wenn jemand erlebt, dass er (sie) gebraucht wird und dass man ihm (ihr) diese Aufgabe zutraut.
Tipp 2
Spiele mit offenen Karten! Versuche nicht, jemanden für eine Aufgabe herumzukriegen! Respektiere die Freiheit des (der) anderen und akzeptiere auch ein Nein, ohne beleidigt zu sein.
Tipp 3
Gib eine klare Aufgabenbeschreibung! Wer mitarbeiten will, möchte wissen, worauf er (sie) sich einlässt.
Tipp 4
Begrenze die Mitarbeit auf einen überschaubaren Zeitraum! Niemand soll sich auf Lebenszeit verpflichten. Eine Zusage fällt leichter, wenn die Mitarbeit nach ein paar Monaten oder Jahren enden darf.
Tipp 5
Bitte nicht um Handlangerdienste, sondern um partnerschaftliche Mitarbeit! Eine Aufgabe reizt mehr, wenn sie mit eigenständiger Verantwortung verbunden ist. Die Kompetenzen müssen jedoch klar abgesprochen sein.
Tipp 6
Biete Hilfestellungen an! Niemand soll sich überfordert fühlen. Mitarbeit setzt Schulungsmöglichkeiten voraus. Auch bei der Wahrnehmung der Aufgabe selbst müssen Ansprechpartner(innen) da sein, die um Rat und Hilfe angegangen werden können.
Tipp 7
Vermeide Einzelkämpfertum! Wenn irgend möglich, sollte eine Aufgabe in Teamarbeit angegangen werden. Schon Jesus schickte seine Jünger zu zweit auf den Weg.
Tipp 8
Verfahre nicht nach dem "Christbaumprinzip"! Wer schon eine Aufgabe hat, soll nicht noch mit weiteren "geschmückt" werden. Achte deshalb auf die persönliche Situation eines Mitarbeiters/ einer Mitarbeiterin und auf seine/ ihre "Charismen".
Tipp 9
Mitarbeit muss Spaß machen! Deshalb ist auch die menschliche Atmosphäre, sind die persönlichen Beziehungen und die soziale Anerkennung wichtig. Bei aller Ernsthaftigkeit sollte es doch auch "locker" zugehen. Geselligkeit und zwanglose Gemeinschaft fördern die Freude an der Arbeit.
Tipp 10
Sorge auch für eine spirituelle Vertiefung der Mitarbeiter(innen)! Ihr Engagement ist Dienst an den Menschen, Dienst an der Gemeinde - im Namen Gottes. Dies sollte immer wieder sichtbar werden. ....
... Dann wachsen auch innere Gelassenheit und Freude an der Mitarbeit. Wo Menschen davon etwas ausstrahlen, werden auch andere angesteckt und als neue Mitarbeiter(innen) gewonnen.







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